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Netzrückblick • 22.02.2011

An dieser Stelle, in der Rubrik „Netzrückblick“, stelle ich in mehr oder minder regelmäßigen Abständen meine Links der letzten Tage vor – also die Artikel, die ich ganz persönlich spannend und lesenswert fand. Vielleicht ist für Euch, liebe Leser_innen, ja auch etwas dabei.

Und ja, ich weiß, dass es heute ziemlich viele Links sind. Aber was kann ich für das tolle Internet?

„Wir können machen, was wir wollen“ (Mediatopia; via Hendryk Schäfer)
„Mit dem Blog “Mein Quartier” ist das Hamburger Abendblatt in den hyperlokalen Journalismus eingestiegen. Journalistikstudentin Caro Ritgen hat Mediatopia erzählt, wie ihr Job als Stadtteilreporterin aussieht.“ Sehr spannendes Interview über ein ziemlich innovatives Projekt. Lokaljournalismus der Zukunft, und so.

„5 Thesen zur Zukunft des Fernsehens (G! – gutjahr’s blog; via CARTA)
Richard Gutjahr wurde einmal als der Prototyp einer neuen Generation von Journalisten beschrieben. Das halte ich für übertrieben, und auch für zu platt. Trotzdem hat er sich einige sehr schlaue Gedanken zur Zukunft des Fernsehens und eigentlich allgemein aller Medien gemacht.

„Ich gestehe“ (SPRENGSATZ; via Hendryk Schäfer)
Michael Spreng hat bei seiner Latein-Abiturprüfung betrogen. Jetzt ist er bereit, sein Reifezeugnis wieder abzugeben …

„Amazon launches Prime instant videos, unlimited streaming for Prime subscribers“ (Engadget)
Bezahlende „Prime“-Kunden von „Amazon“ können in den USA ab sofort Filme ganz legal und kostenlos auf ihrem Computer streamen. Zudem können Filme auch – wie bisher – für drei Tage geliehen oder ganz gekauft werden. Der neue Service ähnelt damit nicht nur „iTunes“ (wo auch deutsche Kunden Filme leihen können) sondern vor allem auch dem nur in den USA verfügbaren Dienst „Netflix“. So, und wann kommt das nun nach Deutschland?

„Volker Pispers: Bis neulich 2010“ (Nerdcore)
Auch wenn ich ihm nicht in allen Punkten zustimme: 45 Minuten, in denen ich viel und herzlich gelacht habe.

Planetarium Bochum – „Wir holen Ihnen die Sterne vom Himmel“ (Der Teilzeitblogger)
Ich war lange nicht mehr im Planetarium, und dieser Text hat mich ermuntert, doch mal wieder eine solche Vorstellung zu besuchen.

„The World Is Obsessed With Facebook“ (Spreeblick)
Sehr nette Infografik-Animation mit toller Musik und vielen spannenden Zahlen rund um Facebook. Henning Bulka likes this.

„Colour Web Clock“ (Spreeblick)
Diese Uhr im Browser verdeutlicht sehr schön die Funktionsweise des hexadezimalen Farbensystems.

Qualithemes.com (via Daniel Fiene/@fiene)
WordPress ist das Content Management System (CMS) meiner Wahl, und zwar für so ziemlich jeden Typ – weil man beinahe alles daraus machen kann! Diese tolle Website, Qualithemes.com, sammelt hochqualitative WordPress-Layouts (das ist der Anspruch), und dabei sind sogar über 50 kostenlose Themes. Ihr bloggt selbst? Unbedingt anschauen, eine tolle Fundgrube!

Die meisten dieser Links entdecke ich übrigens über Google Reader beim Durchforsten meiner RSS-Abonnements. Alles, was ich darüber weiterempfehle, findet ihr auf meinem Google-Reader-Profil.

Wundervolle Tage

Die ersten beiden Blogposts von Jan, dessen großartiges neues Blog ich euch übrigens dringendst ans Herz legen möchte, haben mich dazu angeregt, hier auch einmal wieder ein wenig Musik zu posten. Die Wahl ist auf nichts gefallen, was sonderlich unbekannt ist, zumindest für den geneigten Fernsehzuschauer. Die Single „Beautiful Days“ von Venus, ein Auskopplung aus ihrem Album „Vertigone“, ist die Melodie der aktuellen Peugeot-Werbung. Dabei stammt der Song schon aus dem Jahr 2003.

Nichtsdestotrotz liebe ich den eindrücklichen und unverwechselbaren Sound in dieser Komposition. Einfach mal reinhören, und wenns euch gefällt, kaufen. Ich wünsche genussvolles Hören!

Fotos in Hamburg


Foto von mir (CC-Lizenz)

Dieses Wochenende war ich einmal wieder in der wunderschönen Freie und Hansestadt Hamburg, und wieder habe ich dort ein Konzert besucht. Und ein weiteres Mal hieß die Band „Fotos“, diesmal spielten die vier im GRAVIS Store Hamburg City, und zwar für lau. Das stellte, zumindest für mich und einige andere Menschen, eine nicht zu toppende Konkurrenz zum kostenlosen Tomte-Konzert auf dem Hamburger Fischmarkt dar. Und so fand ich mich, zusammen mit meinem besten Freund, gegen 18.45 Uhr im GRAVIS Store am Ida-Ehre-Platz ein.

In beinahe heimeliger Atmosphäre bekamen wir dann ein sehr intimes Konzert zu hören, das bei mir an vielen Stellen echt unter die Haut ging. Beim letzten Fotos-Konzert, das ich besuchte, hatte ich ja schon ein wundertolles weißes Band-T-Shirt erstanden, diesmal ließ ich es mir schließlich von der Band auf der Rückenseite signieren. Wenn das jetzt nicht der absolute Fan-Artikel ist. Grenzgenial.

Alles in allem war der Abend bis dahin sehr gelungen, wir sind anschließend dann noch ins „Frau Möller“ in St. Georg gewandert und haben uns dort die köstlichen Bratkartoffeln schmecken lassen. Kann ich nur weiterempfehlen.

Wer selbst einmal ein Fotos-Konzert besuchen möchte, und das kann ich jedem nur dringend ans Herz legen, den interessieren sicher die neuen Tour-Termine. Die nächsten Konzerte gibt’s am 14. Oktober in Düsseldorf, am 15. Oktober in Osnabrück und dann spielt Fotos noch am 16. Oktober in Bielefeld. Alle weiteren Termine könnt ihr auf dieser eigens eingerichteten Seite erfahren. Geht hin!

Viel Spaß auf jeden Fall mit Fotos und der tollen Musik, die diese Band macht. Besucht ihre Konzerte, kauft ihre CDs und unterstützt das immense Talent, das sie an den Tag legen. Merci beaucoup.

Wir singen. Wir tanzen. Wir klauen Dinge.

„Wir singen. Wir tanzen. Wir klauen Dinge.“ – so eine der möglichen Übersetzungen des Titels des aktuellen Albums von Jason Mraz, einem US-amerikanischen Musiker aus Virginia. Man denkt bei dem Titel, es könne sich hier um eine musikalische Teenie-Seele handeln, die ihr erstes Album auf den Markt wirft. Etwas ganz anderes ist jedoch der Fall. Jason Mraz ist 31, macht schon seit den 90er Jahren Musik und „We Dance. We Sing. We Steal Things“ ist bereits sein drittes Album. Begonnen hat seine Laufbahn in Clubs und Bars in New York.

Der Unterschied zwischen seinen vorherigen Alben und eben diesem Album ist die Tatsache, dass er endlich auch in Deutschland Erfolg mit seiner Musik hat. Platz 14 erreichte es bisher in den deutschen Album-Charts, in Österreich sogar Platz 4. Noch besser hat sich hierzulande aber seine Hit-Single „I’m Your’s“ geschlagen: Platz 8 in Deutschland und der Schweiz, die Österreicher scheinen Jasons Musik wahrlich zu lieben und katapultierten die Lead-Single auf Platz 2 der Single-Charts.

Auch wenn ich Chart-Wundern meist recht skeptisch gegenüberstehe, überzeugt mich Jason Mraz‘ Musik vollends. So fröhliche und ausgelassene Lieder voller Lebensenergie braucht der Sommer und sind gleichzeitig die perfekte Ration für kalte und dunkle Wintermonate. Wer sich den Sommer ins Haus holen will, der muss Jason Mraz hören.

Nachtrag:
Der Andrang zu Jasons Konzert in Hamburg war wohl so groß, dass man es vom Grünspan in das größere Docks verlegen musste. Tja, „wir“ Norddeutschen verstehen nun mal etwas von guter Musik ;)

U218 Singles

Heute habe ich es getan. Lange habe ich gezögert. Doch dann überkam es mich und ich habe endlich das Compilation-Album „U218 Singles“ bei iTunes erstanden. Und trotzdem ich viele der Tracks schon kannte, bin ich doch sehr angetan von dieser wundervollen Mischung der besten U2 Tracks überhaupt, mit eingeschlossen den Song „Window In The Skies“ und die Kooperation von U2 & Green Day anlässlich der Katastrophe nach Hurricane Katrina in New Orleans im Jahr 2006, bei der die beiden Bands gemeinsam ein Cover des Songs „The Saints Are Coming“ (orig. von The Skids) aufnahmen.

Diese geballte Ladung guter Musik macht dieses Album für mich, ähnlich wie die Compilation „The Best of 1980-1990“, die ich beinahe abgöttisch verehre, zu einem absoluten Klimax (Achtung Rhetorik!) meiner Musiksammlung. Eingefangen von den Klängen, die hier gerade aus meinen Boxen schallen, möchte ich euch die „U218 Singles“ wärmstens ans Herz legen.

Wie auch immer, ob ihr das Album nun kauft oder nicht, lasst euch gesagt sein: es lohnt sich und U2 ist eine der größten Bands aller Zeiten. Voilà!