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Kettcar: Schrilles, buntes Hamburg.


Hamburg, St. Pauli. Foto: Amanda Vincent-Rous

Zugegeben: Ich bin kein wirklicher Kenner der Musik von Kettcar. Das Lied, das mir von der Hamburger Band wohl noch am ehesten im Kopf ist – dafür aber dann auch so richtig – ist Deiche, mittlerweile auch schon wieder fast sieben Jahre alt. Hämmerndes Schlagzeug, dröhnende Gitarren, und dazu dieser Text:

Deiche brechen richtig
oder eben nicht.

Nach dem dazugehörigen Album „Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen“ kam zwar drei Jahre später noch „Sylt“ heraus – davon habe ich persönlich aber irgendwie wenig mitbekommen. Ich weiß, shame on me.

Nun bin ich heute Abend aber wieder aufmerksam geworden auf Kettcar, durch dieses Video zum zweiten Vorabsong ihres neuen Albums:

Diesmal hat mich vor allem der eigenwillige Mix aus Bildern, Musik und Text gefangen genommen, der zwar zunächst augenscheinlich nicht passen mag – aber am letztlich eben doch „einfach nur“ das Gefühl von Hamburg abbildet, das ich immer wieder als ein tiefes Fernweh spüre, wenn ich an den Norden Deutschlands denke, der ja doch auch irgendwie ein Teil Heimat von mir ist.

Es muss immer alles komplett verwertet werden
wenn es komplett verwertet werden kann.

Ich bin also sehr gespannt auf Zwischen Den Runden [Amazon-Partnerlink], welches am 10. Februar erscheint.

Und nach Hamburg fahren muss ich dieses Jahr auch mal wieder. Das steht fest.

Netzrückblick • 22.02.2011

An dieser Stelle, in der Rubrik „Netzrückblick“, stelle ich in mehr oder minder regelmäßigen Abständen meine Links der letzten Tage vor – also die Artikel, die ich ganz persönlich spannend und lesenswert fand. Vielleicht ist für Euch, liebe Leser_innen, ja auch etwas dabei.

Und ja, ich weiß, dass es heute ziemlich viele Links sind. Aber was kann ich für das tolle Internet?

„Wir können machen, was wir wollen“ (Mediatopia; via Hendryk Schäfer)
„Mit dem Blog “Mein Quartier” ist das Hamburger Abendblatt in den hyperlokalen Journalismus eingestiegen. Journalistikstudentin Caro Ritgen hat Mediatopia erzählt, wie ihr Job als Stadtteilreporterin aussieht.“ Sehr spannendes Interview über ein ziemlich innovatives Projekt. Lokaljournalismus der Zukunft, und so.

„5 Thesen zur Zukunft des Fernsehens (G! – gutjahr’s blog; via CARTA)
Richard Gutjahr wurde einmal als der Prototyp einer neuen Generation von Journalisten beschrieben. Das halte ich für übertrieben, und auch für zu platt. Trotzdem hat er sich einige sehr schlaue Gedanken zur Zukunft des Fernsehens und eigentlich allgemein aller Medien gemacht.

„Ich gestehe“ (SPRENGSATZ; via Hendryk Schäfer)
Michael Spreng hat bei seiner Latein-Abiturprüfung betrogen. Jetzt ist er bereit, sein Reifezeugnis wieder abzugeben …

„Amazon launches Prime instant videos, unlimited streaming for Prime subscribers“ (Engadget)
Bezahlende „Prime“-Kunden von „Amazon“ können in den USA ab sofort Filme ganz legal und kostenlos auf ihrem Computer streamen. Zudem können Filme auch – wie bisher – für drei Tage geliehen oder ganz gekauft werden. Der neue Service ähnelt damit nicht nur „iTunes“ (wo auch deutsche Kunden Filme leihen können) sondern vor allem auch dem nur in den USA verfügbaren Dienst „Netflix“. So, und wann kommt das nun nach Deutschland?

„Volker Pispers: Bis neulich 2010“ (Nerdcore)
Auch wenn ich ihm nicht in allen Punkten zustimme: 45 Minuten, in denen ich viel und herzlich gelacht habe.

Planetarium Bochum – „Wir holen Ihnen die Sterne vom Himmel“ (Der Teilzeitblogger)
Ich war lange nicht mehr im Planetarium, und dieser Text hat mich ermuntert, doch mal wieder eine solche Vorstellung zu besuchen.

„The World Is Obsessed With Facebook“ (Spreeblick)
Sehr nette Infografik-Animation mit toller Musik und vielen spannenden Zahlen rund um Facebook. Henning Bulka likes this.

„Colour Web Clock“ (Spreeblick)
Diese Uhr im Browser verdeutlicht sehr schön die Funktionsweise des hexadezimalen Farbensystems.

Qualithemes.com (via Daniel Fiene/@fiene)
WordPress ist das Content Management System (CMS) meiner Wahl, und zwar für so ziemlich jeden Typ – weil man beinahe alles daraus machen kann! Diese tolle Website, Qualithemes.com, sammelt hochqualitative WordPress-Layouts (das ist der Anspruch), und dabei sind sogar über 50 kostenlose Themes. Ihr bloggt selbst? Unbedingt anschauen, eine tolle Fundgrube!

Die meisten dieser Links entdecke ich übrigens über Google Reader beim Durchforsten meiner RSS-Abonnements. Alles, was ich darüber weiterempfehle, findet ihr auf meinem Google-Reader-Profil.

The new mayor of Hamburg: @OlafScholz

Es dürfte Olaf Scholz und seinem Team angesichts der 18-Uhr-Prognose einer künftigen absoluten Mehrheit in der Hamburger Bürgerschaft nicht sonderlich schwer gefallen sein, in Frohmut zu verfallen. Mit einer solch gewitzten Reaktion, wie auch oben zu sehen, hatte ich dann jedoch nicht gerechnet.

Glückwunsch, liebe SPD, ich gratuliere zu einem sehr netzaffinen Humor!

„Inas Nacht“ – so toll!!!

So, hier gab’s mal lang wieder nix, aber so ist das nun einmal manchmal. Dafür hätte ich ganz viel tolles zu berichten, was ich aber nicht tun werde, denn mir liegt etwas anderes gerade viel mehr am Herzen. Und zwar die großartige Sendung „Inas Nacht“ vom NDR, die in der absoluten Nicht-Primetime um 0.00 Uhr im Ersten läuft.

Die tolle Ina Müller lädt sich wirklich alles in den „Schellfischposten“ in Hamburg ein, was so da so kreucht und fleucht an Prominenz. Gerade in den letzten Sendungen waren das zum Beispiel Frank Schätzing, Peter Maffay, Sterne-Koch Christian Rach oder aber eben auch Jan Josef Liefers. Mit ihm sang sie dann sein Lied „Wo bist du?“ im Duett. Gänsehaut…

Doch nicht nur mit ihren Gäst_innen musiziert Ina, die Sendung ist allgemein sehr musikalisch. So trällert der 20 Mann starke Wilhemsburger Shantychor „Tampentrekker“ vor dem Fenster der kleinen Fischerkneipe Sauflieder daher, und drinnen im Warmen wird Inas Gesang nicht nur von ihrer eigenen kleinen Band unterstützt, sondern sie holt sich auch andere große Musiker_innen ins Boot, so zum Beispiel Clueso oder erst kürzlich die Sportfreunde Stiller und Jochen Distelmeyer…

Ich könnte hier noch ewig weiter Videos posten und von Ina Müller und „Inas Nacht“ schwärmen, aber das bringt ja auch nichts. Daher: Schaut es euch doch einfach einmal selber an, alle Sendetermine gibt’s direkt bei Ina auf der Website!