Schlagwort: Digitalisierung

So funktioniert das nicht, liebe WAZ …

„Was? Die sind alle auf dem iPad? Dann müssen wir da auch hin!“ So oder so ähnlich mag die Devise gelautet haben, als man in der Chefetage der WAZ Mediengruppe beschloss, die Zeitungen des eigenen Hauses in digitaler Form auf Apples Tablet zu bringen. Heute nun wurde die App, wie es sich so schön nennt – ich überlege, ob ich nicht einfach „Progrämmchen“ sagen sollte, weil es so süß klingt – im App Store veröffentlicht. Darüber berichtet nicht nur DerWesten.de sondern auch das von mir hoch geschätzte Pottblog.


Der WAZ Zeitungskiosk im App Store

Schön und gut, soweit. Ich selber habe kein iPad, würde mir aber wenn dann wohl auch eher ein Android-Tablet kaufen, weshalb ich sowieso per se keine Zielgruppe für die neue WAZ-App bin (obwohl ich nun im Ruhrgebiet wohne, und die WAZ hier in Herne „meine“ Tageszeitung wäre). Doch ein paar Dinge sind mir in der genauen Ausgestaltung der Tablet-Umsetzung doch sauer aufgestoßen.

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Die digitale Zukunft des Radios


Das Küchenradio unserer WG

Ich liebe Radio. Dieses Medium ist so unglaublich vielfältig, und bietet so viele Möglichkeiten – seine Zukunft als Medium und Format an sich ist glaube ich gesichert, und daran zweifelt auch niemand. Die steigenden Hörer_innenzahlen sprechen für sich.

Trotzdem wandelt schon seit Jahren ein großes Thema durch die Radiolanschaft, und dabei geht es weniger um das Programm und die Inhalte, als eher um die Technik, Stichwort Digitalradio bzw. DAB+. Doch da geht es nicht wirklich voran. Warum ist das so? Der Versuch einer Erklärung und Analyse.

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Starthilfe für den „Universalcode“

Seit September letzten Jahres schwirrt eine Idee durchs Netz, angestoßen vom Journalisten Christian Jakubetz: Es soll ein Buch geschrieben werden, genauer gesagt ein Ausbildungsbuch, und zwar für junge Journalisten und die, die welche werden wollen. Im Gegensatz zu den bisherigen Standardwerken soll es darin vor allem um die Herausforderungen für den Journalismus im digitalen Zeitalter gehen.

Das klingt spannend? Dachten sich viele andere auch (unter anderem auch Daniel Fiene und Herr Pähler von „Was mit Medien“), und so wuchs das Projekt und mittlerweile gibt es eine lange Autorenliste, und viele Unterthemen die im Buch besprochen werden sollen.

Direkt als es möglich war, bestellte ich auch ein Exemplar vor, denn eine weitere Besonderheit am „Universalcode“ (wie das Buch im Arbeitstitel heißt) ist die unkonventionelle Weise der Veröffentlichung. Anstatt das Buch bei einem normalen Verlag herauszubringen, haben sich die Autor_innen um Christian Jakubetz für die Firma „Euryclia“ entschieden.

Die Besonderheit: Das Buch wird erst ab einer bestimmten Menge an Vorbestellungen (in diesem Fall 1.000 Stück) realisiert, damit für alle Seiten Planungsssicherheit herrscht. Doch so groß das Interesse am „Universalcode“ auch ist – noch sind die 1.000 Vorbestellungen nicht erreicht.

Und hier kommt Ihr ins Spiel.

Wenn Ihr euch gerade denkt „Mensch, das ist spannend, ich will dieses Buch lesen!“, dann bitte ich Euch, den Machern zu helfen, und ein Exemplar vorzubestellen, zum Beispiel über das nebenstehende Widget, in dem Ihr Euch auch schon ein paar Entwurfsseiten und Leseproben anschauen könnt.

Bitte helft mit, dass dieses Projekt umgesetzt wird. Die Welt braucht ein gutes, zukunftsorientiertes Ausbildungsbuch für Journalisten!