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Jauchzet, frohlocket!

Ich komme gerade wieder, aus der laukalten Würzburger Augustinerkirche, und bin sehr beschwingt. Wie jedes Jahr im Advent bin ich auch diesmal wieder in die Kirche gegangen, habe zwei Stunden lang ein kleines bisschen gefroren, meine kalten Füße gepflegt, und aber eben auch einem der tollsten Oratorien überhaupt gelauscht: dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, BWV 248.

Viel mehr, als dass es unglaublich toll war, kann ich gerade auch gar nicht schreiben. Aber ich weiß noch ganz genau, dass ich den ersten Chor-Teil lang, nämlich das allseits bekannte „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage“, lächelnd und mit geschlossenen Augen in der Kirche saß. Meine Glieder wurden von den Trompetenstößen und Trommelwirbeln erschüttert, und ich war irgendwo ganz weit weg, gefangen von der Musik.

Schaut einfach mal bei euch in der Gegend, ob es da dieser Tage eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums gibt. Wichtig dabei: es sollten die Kantaten I-III sein, nicht IV-VI, denn nur dann ist das „Jauchzet, frohlocket“ dabei.

Also, auf ins Internet, und Karten bestellen!