Kategorie: Allgemeines

Blick aus dem Fenster


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Ich habe mich heute spontanerweise noch einmal dafür entschieden, zu Hause zu arbeiten und noch etwas an den Inhalten der neuen Fördervereins-Website zu feilen. Und beim Blick aus meinem Fenster und dem schönen Sonnenschein, der dann heute doch noch einige Male durch die Wolken bricht, ist mir einmal wieder aufgefallen, in was für einer schönen Umgebung ich doch jetzt wohne. Es ist einfach idyllisch :)

Amerika wird europäisch


Foto von Mo Riza (CC-Lizenz)

Zumindest in einem Punkt scheint sich ein Teil der US-amerikanischen Justiz wieder verstärkt den Bürgerrechten zu verschreiben und mit der Entscheidung von Terrence F. McVerry vom Western District of Pennsylvania erreicht ein Ausschnitt der Gesetzgebung der Vereinigten Staaten sogar deutsche Verhältnisse, zumindest vorerst.

Richter limitiert die Nutzung von Mobiltelefon-Daten für die Verbrechersuche

Artikel von Ellen Nakashima
Angestellte Journalistin der Washington Post
Freitag, 12. September 2008; A02

Ein US-Bundesrichter hat am Mittwoch in erster Instanz eines Bundesamtsgerichts entschieden, dass die US-Regierung immer eine Vollmacht aufgrund eines hinreichenden Verdachts auf kriminelle Aktivitäten beschaffen muss, bevor sie einen Mobilfunk-Anbieter anweisen kann, Aufzeichnungen auszuhändigen, die Auskunft darüber geben, wo sich Kunden bei der Nutzung ihrer Mobiltelefone in der Vergangenheit aufhielten.

Richter Terrence F. McVerry vom Western District of Pennsylvania wies das Argument der Regierung ab, dass die Nutzung von Positionsdaten aus Mobilfunkmasten aus der Vergangenheit keines hinreichenden Verdachts bedürften.

Die Gerichtsentscheidung könnte der Beginn sein, einen Standard für solche Anfragen zu schaffen. Anwälte aus der Industrie sagen, dass solche Anfragen seitens der Regierung Routine seien, da immer mehr Menschen Mobiltelefone bei sich haben, die ihren Standort preisgeben. Überall im Land haben Amtsrichter, die Angelegenheiten wie z. B. Durchsuchungsbefehle bearbeiten, ihre Bedenken über das Fehlen von Leitlinien geäußert.

In diesem Fall, der Regierungsermittlungen gegenüber einem Drogenschmuggler umfasste, bestätigte der Richter eine Entscheidung vom Februar durch US-Amtsrichter Lisa Pupo Lenihan, die besagte, dass eine entsprechende Vollmacht immer erforderlich sei, egal ob die betreffenden Daten aus der Vergangenheit stammten oder in der Gegenwart abgerufen würden.

[…]

Die Regierung „erwäge die Möglichkeiten“ der Berufung sagte Dean Boyd, Sprecher der Justiz.

Frei übersetzt aus dem Englischen von meiner einer mir selbst. | Originaltext

Auch wenn ich irgendwie daran zweifle, dass diese Gerichtsentscheidung irgendeinen längeren Bestand haben wird, so freue ich mich doch sehr darüber, dass es immer noch Menschen, in diesem Fall sogar Richter, gibt, die ihren Mund aufmachen und sich gegen den Strom stellen. Dass das Abrufen von Positionsdaten aus der Vergangenheit ohne richterliche Genehmigung in den USA schon zur Routine geworden ist, ist schon schlimm genug und entzieht sich vollends meinem Verständnis.

Ähnliches haben wir hier in Deutschland ja auch schon erlebt, und zwar mit der Vorratsdatenspeicherung, über die ja immer noch verhandelt wird. Ich kann nur hoffen, dass wir irgendwann zur Besinnung kommen und diesem Sicherheitswahn ein Ende machen. Denn so soll kann und darf es nicht weitergehen.

They work for us.

[via Engadget]

Starbucks kommt nach Kiel!

Ja, es ist der Wahrheit! Starbucks kommt nach Kiel mit einer richtig echten gar nicht so kleinen Filiale. Wie man auf dem Foto schon erkennen kann, ist das Gebäude dreieckig angelegt. Ein Freund meinte zu mir, dass er vor ca. einem Monat auch schon eine dreieckige Starbucks-Filiale in Beijing in China gesehen habe. Wer weiß, ist das vielleicht das neue Raumkonzept? Wir dürfen gespannt sein.

Ich freue mich zumindest schon sehr auf den neuen großartigen Coffeeshop in Kiel, Starbucks ist halt doch immer etwas Besonderes.

Im Übrigen, wer einen Job als Barista o. Ä. sucht, der kann schon jetzt einmal dort vorbeischauen, an den zugeklebten Fenstern hängt nämlich Richtung Ampel ein Schild mit Ansprechpartner sowie Adresse und Telefonnummer für Bewerbungen. Schaut einfach mal vorbei, die neue Filiale findet sich am Berliner Platz in Kiel.

Moin moin!


Blick auf die Kieler Förde
 
Tjaja, ich begrüße dich, lieben ehrenwerten Leser, ganz herzlich auf meinem neuen und frischen Blog. Diesmal ist der Grund für die Erschaffung eben dieses Blogs aber mitnichten, wie so oft bei mir, an Langeweile geknüpft, sondern vielmehr in der Tatsache begründet, dass sich bei mir und meinen Lebensumständen in den letzten eineinhalb Monaten sehr viel geändert hat.

Denn ich lebe nicht mehr, wie früher einmal, in Leipzig im schönen Sachsen sondern weit oben im Norden, sogar noch nördlich von Kiel und damit „nördlich vom Kanal“, nämlich vom Nord-Ostsee-Kanal, den ich jedes Mal kreuze, wenn ich von meinem neuen Zuhause nach Kiel fahre.

Falls du noch nie hier oben warst oder zumindest keine genaue Ahnung von der Geografie Norddeutschlands hast, hier eine kleine Hilfestellung von meinem Freund Google Maps:

Mein neues Zuhause!

Tja, da lebe ich nun, zwischen Tier und Strand, wie es ein lieber Freund kürzlich beschrieb, nämlich im schönen Revensdorf, vier Kilometer entfernt von der nächsten Bahnstation, die da ist in Gettorf, einem kleinen Städtchen mit knapp 7.000 Einwohnern und gleichzeitig die größte Stadt auf dem Dänischen Wohld, einer Halbinsel zwischen Kiel und Eckernförde. Und dort, ganz zentral in der Mitte dieser beiden Städte, also in Gettorf, arbeite ich jetzt auch – im Tierpark Gettorf, genauer gesagt im Förderverein dieses Tierparks, der sich da nennt „Freunde des Tierparks Gettorf e. V.“. Doch dort arbeite ich nicht einfach so, sondern leiste dort meinen Zivildienst in Form eines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ).

Von all diesen Dingen, also meinem neuen Zuhause und meiner Arbeit und allem was mir sonst noch so passiert in diesem Jahr, möchte ich dir, liebem Leser, in diesem Blog berichten. Viel Spaß dabei und denk daran: über Meinungen von dir freue ich mich immer!

Bis bald!