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Anleitung in 5 Schritten: Flash-Abstürze in Google Chrome verhinden


Dieses Bild zeigte sich mir in Google Chrome zuletzt zu häufig: Flash stürzte ab.

Teilweise ganze Website, manchmal nur Werbebanner, am häufigsten aber wohl Videos auf YouTube, Vimeo & Co. – alle sind mit einer Software namens Flash von Adobe realisiert (trotzdem es mittlerweile schon wesentlich bessere Technologien wie HTML5 dafür gibt). Die meiste Zeit funktioniert das auch ganz gut – doch gerade in letzter Zeit machte mir das Flash-Plug-in in Google Chrome, dem Browser meiner Wahl, immer wieder Probleme: Teilweise wurden Videos zwar abgespielt, aber mit Tonverzögerungen, manchmal rauchte mir Flash auch gleich ganz ab. Alles nicht wirklich schön.

Vorhin habe ich nun durch Chris Pirillo auf Google+ einen sehr hilfreichen Artikel auf Lockergnome gefunden, der erklärt, woran die Probleme mit Flash in Google Chrome in einigen Fällen liegen können – ich habe mir mal die Freiheit genommen, und das alles ins Deutsche übertragen und etwas übersichtlicher aufgeschrieben.

Die Ursache des Problems

Letztlich liegt es daran, dass Flash einerseits für das gesamte Betriebssystem installiert wird (in meinem Falle für alle Browser auf meinem Mac), gleichzeitig installiert Chrome aber auch noch eine eigene Version, die meist aktueller ist, als die Systeminstallation. Problem: Chrome lässt beide Versionen aktiviert, und schickt sich damit selber ins Dilemma, denn so gibt es immer wieder Reibereien zwischen den beiden Plug-ins.

Die Folge: Flash kann Videos oder andere Dateien nicht richtig abspielen, verbraucht teils enorm viel Rechenleistung, und stürzt eben in einigen Fällen gleich komplett ab.

Die Lösung des Problems

Doch glücklicherweise lässt sich das alles sehr einfach beheben:

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Kettcar: Schrilles, buntes Hamburg.


Hamburg, St. Pauli. Foto: Amanda Vincent-Rous

Zugegeben: Ich bin kein wirklicher Kenner der Musik von Kettcar. Das Lied, das mir von der Hamburger Band wohl noch am ehesten im Kopf ist – dafür aber dann auch so richtig – ist Deiche, mittlerweile auch schon wieder fast sieben Jahre alt. Hämmerndes Schlagzeug, dröhnende Gitarren, und dazu dieser Text:

Deiche brechen richtig
oder eben nicht.

Nach dem dazugehörigen Album „Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen“ kam zwar drei Jahre später noch „Sylt“ heraus – davon habe ich persönlich aber irgendwie wenig mitbekommen. Ich weiß, shame on me.

Nun bin ich heute Abend aber wieder aufmerksam geworden auf Kettcar, durch dieses Video zum zweiten Vorabsong ihres neuen Albums:

Diesmal hat mich vor allem der eigenwillige Mix aus Bildern, Musik und Text gefangen genommen, der zwar zunächst augenscheinlich nicht passen mag – aber am letztlich eben doch „einfach nur“ das Gefühl von Hamburg abbildet, das ich immer wieder als ein tiefes Fernweh spüre, wenn ich an den Norden Deutschlands denke, der ja doch auch irgendwie ein Teil Heimat von mir ist.

Es muss immer alles komplett verwertet werden
wenn es komplett verwertet werden kann.

Ich bin also sehr gespannt auf Zwischen Den Runden [Amazon-Partnerlink], welches am 10. Februar erscheint.

Und nach Hamburg fahren muss ich dieses Jahr auch mal wieder. Das steht fest.

Hallo Zuhause der Zukunft!

Über Fabian bin ich gerade auf ein wirklich sehr schön gemachtes Video von Ericsson gestoßen, das ein wenig in die Zukunft blickt, und einen Eindruck von dem gibt, wie unsere Wohnungen in gar nicht allzu ferner Zeit funktionieren könnten – und wie sie vielleicht viel mehr als heute mit uns interagieren werden. Da schalten sich die Lichter automatisch an, wenn man die Tür aufschließt, oder der Ofen heizt vor, wenn er „weiß“, dass jemand zu Besuch kommt.

Ich bin gespannt, wie viel wir davon in den nächsten Jahren wirklich sehen werden!

#28c3: Wie sicher sind unsere Bahnnetze?


Mechanische Bahnsignale sind auch heute noch im Einsatz. Foto: RainerSturm / pixelio.de.

Zur Zeit findet in Berlin der 28. Chaos Communication Congress, auf Twitter kurz unter dem Hashtag #28c3, statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Chaos Computer Club. Am Dienstag gab es dort auch einen sehr spannenden Vortrag für alle Bahn-Nerds – wie mich zum Beispiel, in Teilen wenigstens … ;-)

Unter dem Titel Can trains be hacked? hat dort der Informatiker Stefan Katzenbeisser, Professor an der TU Darmstadt, über die Geschichte, den aktuellen Stand der Technik und die Zukunft der Sicherungssysteme unserer Eisenbahnsicherungssysteme referiert – mit teils wirklich erstaunlichen Einblicken, nicht nur in den Aufwand, der teilweise getrieben wird, um die Integrität solcher Systeme zu gewährleisten, sondern auch, was für eklatante Sicherheitslücken die Systeme bergen, insbesondere, wenn es um Eingriffe von außen geht.

Die Stichworte hierzu sind Safety (Gewährleistung von Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit) versus Security (Schutz vor Angriffen von außen). Der Talk von Stefan Katzenbeisser dauert zwar eine gute Stunde, aber wer sich fürs Bahnfahren und ein wenig für Technik interessiert, der kann daraus mit Sicherheit viel mitnehmen.

Noch eine Anmerkung zum Stichwort GSM, das im Zusammenhang mit zukünftigen Eisenbahnsicherungssystemen fällt: GSM ist der Standard, auf dem unsere Handynetze basieren, über den wir also mobil telefonieren und SMS verschicken. Das Problem: Der Standard ist schon sehr alt, und wurde mittlerweile geknackt. Das heißt, dass jegliche Kommunikation über GSM mit relativ wenig Aufwand abgefangen/abgehört, verändert und somit beeinflusst werden kann. Somit ist es also gerade bei so sicherheitsrelevanten Themen wie dem Zugverkehr, bei dem viele Menschenleben auf dem Spiel stehen, ein Problem, wenn Kommunikation zwischen Zugdienstleitung, Signalen und Zugführern zukünftig über eben jenen unsicheren Standard stattfinden soll.

Mehr Infos zu den Sicherheitslücken in unseren Handynetzen findet ihr auch hier bei mir im Blog: Im März habe ich alle Details dazu schon einmal für die Sendung mit dem Internet aufgeschrieben.

Nachdem ihr das Video nun gesehen habt: Wie sieht’s aus? Könnt ihr jetzt noch ohne erhöhten Puls in den Zug steigen? Oder seht ihr das alles nicht so dramatisch?