Kategorie: Musik

Max Prosa ist zurück.

Nachdem ich schon im vergangenen Januar ganz begeistert über die Musik von Max Prosa gebloggt habe, kann ich nun voller Glück vermelden: Max Prosa ist zurück.

„Sommerzeit Und das Leben ist so leicht, wie’s in Kinderbüchern steht.
Sei bereit, dass was Neues kommt und geht.“

Ich weiß schon jetzt: Zu dieser Musik werde ich den ganzen Sommer über träumen und mir die Sonne auf die Nase scheinen lassen.

Das neue Album von Max Prosa heißt „Rangoon“. Es erscheint am 19. April und ist über Amazon vorbestellbar.

(Wenn ihr über den oben stehenden Link bei Amazon einkauft, bekomme ich einen kleinen Prozentsatz als Provision, die direkt in die Kostendeckung dieses Blogs fließt.)

Adventskalender für auffe Ohren

Türchen? Schokolade? Pff, kann doch jeder.

Na gut, ich mag meine morgendliche Schokolade aus dem Adventskalender auch sehr – trotz Benzol. Auf dem Weg zur Uni oder zur Arbeit gibt es für mich momentan aber noch eine andere Form der adventlichen „Vorfreude“, und zwar für die Ohren: den akustischen Adventskalender von detektor.fm.

detektor.fm hat für seine Hörer einen etwas anderen Adventskalender gebastelt.
Foto: Sólveig Zophoníasdóttir | Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0.

Die von mir sehr lieb gewonnenen Webradiomacher aus Leipzig sind mit ihrem Projekt gerade erst drei Jahre alt geworden – und im Prinzip zeigt dieser hörbare Adventskalender ziemlich geradlinig, was ich an detektor.fm so schätze: Neben erstklassigem Journalismus aus Wirtschaft, Politik und Kultur – und das privat finanziert! – veranstaltet der Sender regelmäßig Studiokonzerte von manch einem auch noch unbekannten Künstlern, häufig dann als Akustiksessions. Dabei entstehen in den meisten Fällen tolle Radiomomente und echte musikalische Höhepunkte.

Aber anstatt auf diesem Musikschatz sitzen zu bleiben und die Aufnahmen im digitalen Archiv verstauben zu lassen, zimmert detektor.fm jedes Jahr aus den Highlights dieser Sessions 24 kleine Beiträge mit ein paar Infos zum Künstler und einer exklusiven Akustikaufnahme – zum Anhören im Radio und anschließend als Gratis-Download für die Hörer. In diesem Jahr zum Beispiel mit dabei: Husky und Einar Stray.

Jeden Tag gibt es eine neue Folge, und ich freue mich morgens jedes Mal wie ein – haha – Schneekönig, ein neues akustisches Türchen in meinem Podcatcher zu finden. Und weil ich das alles so toll finde, dachte ich, ich lasse auch euch, liebe Blogleser, an meiner „Vorfreude unplugged“ teilhaben.

Der akustische Adventskalender 2012 bei detektor.fm – meine Empfehlung für kalte, dunkle Winterabende und auch darüber hinaus!

P.S.: Liebe Jungs und Mädels von detektor.fm, ich bin mir ziemlich sicher, dass das hier einer von euch liest: Wann kommt eigentlich endlich der auf der eigenen Seite einbettbare Player? Ich hätte so gerne ein Hörbeispiel gebracht!

Musiktipp: Alabama Shakes


Alabama Shakes. Foto: Autumn de Wilde.

Ich bekenne: Ich habe heute WDR 2 gehört. Genauer gesagt zuerst Liga Live (Heja BVB!), und danach den Musikclub. Dabei habe ich eine wirklich tolle Band mit einem wirklich genialen Debüt-Album entdeckt: Alabama Shakes mit „Boys & Girls“:

Klassischer 60er-LoFi-Sound, und irgendwie doch aktuell. Ich bin sehr angetan!

Das Album gibt’s übrigens nicht nur auf Spotify zu Hören, sondern natürlich auch bei Amazon zu kaufen [Amazon-Partnerlink].

(Wie ihr seht, erlaubt Spotify jetzt übrigens auch das Einbinden von Songs und Alben in Websites. Sehr cool, wie ich finde! | Entdeckt bei Marcel!)

Max Prosa. Die Phantasie wird siegen.


Max Prosa | Foto: Sandra Ludewig

Zum Sonntag möchte ich ein bisschen Musik empfehlen. Max Prosa ist 21 Jahre alt und kommt aus Berlin. Mit 17 hat er sein Abi gemacht, hat danach angefangen Physik und Philosophie zu studieren, das dann aber schnell sein gelassen. Dafür hat er Musik gemacht, und jetzt ist ihm mit seinem Album „Die Phantasie wird siegen“ der erste ganz große Wurf gelungen.

Schon im November trat er bei Inas Nacht auf, und bereits ab diesem Zeitpunkt hatte er mich verzaubert: mit eingängigen, verträumten Melodien und wahrlich poetischen Texten, kombiniert mit einer Leichtigkeit und Lebenslust, die trotz alledem auch immer ein wenig melancholisch wirkt.

„Wenn ich könnt’ flög’ ich davon, mit meinen Flügeln aus Beton
und wär die Schwerkraft nicht, dann fänd ich dich.
Wo auch immer du jetzt bist und mich auf deine Art vermisst.“

Vorgestern ist nun also das Debütalbum von Max Prosa Die Phantasie wird siegen [Amazon-Partnerlink] erschienen, und damit ist er auch auf Tour quer durch Deutschland unterwegs. Die Termine gibt’s auf seiner wirklich sehr schicken und gelungenen Website – mit Blog!

Ich geh‘ jetzt weiter Max Prosa hören – und verneige mich vor einem tollen, jungen Künstler, ohne Schmalz und dafür mit ganz viel Tiefe.

Ich bin ein Fan. Danke, Max!

Kettcar: Schrilles, buntes Hamburg.


Hamburg, St. Pauli. Foto: Amanda Vincent-Rous

Zugegeben: Ich bin kein wirklicher Kenner der Musik von Kettcar. Das Lied, das mir von der Hamburger Band wohl noch am ehesten im Kopf ist – dafür aber dann auch so richtig – ist Deiche, mittlerweile auch schon wieder fast sieben Jahre alt. Hämmerndes Schlagzeug, dröhnende Gitarren, und dazu dieser Text:

Deiche brechen richtig
oder eben nicht.

Nach dem dazugehörigen Album „Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen“ kam zwar drei Jahre später noch „Sylt“ heraus – davon habe ich persönlich aber irgendwie wenig mitbekommen. Ich weiß, shame on me.

Nun bin ich heute Abend aber wieder aufmerksam geworden auf Kettcar, durch dieses Video zum zweiten Vorabsong ihres neuen Albums:

Diesmal hat mich vor allem der eigenwillige Mix aus Bildern, Musik und Text gefangen genommen, der zwar zunächst augenscheinlich nicht passen mag – aber am letztlich eben doch „einfach nur“ das Gefühl von Hamburg abbildet, das ich immer wieder als ein tiefes Fernweh spüre, wenn ich an den Norden Deutschlands denke, der ja doch auch irgendwie ein Teil Heimat von mir ist.

Es muss immer alles komplett verwertet werden
wenn es komplett verwertet werden kann.

Ich bin also sehr gespannt auf Zwischen Den Runden [Amazon-Partnerlink], welches am 10. Februar erscheint.

Und nach Hamburg fahren muss ich dieses Jahr auch mal wieder. Das steht fest.