Eine tolle Zeit liegt vor mir/uns!


Die Skyline von Düsseldorf | Foto: Jörg Dickmann | Lizenz: CC BY-NC 2.0

Wisst ihr was? Ich glaube, eine ganz tolle Zeit liegt vor mir. Morgen fahre ich kurzzeitig in den östlichen Teil der Republik, um dort – zusammen mit dem Mann, den ich liebe – eine Familienfeier zu beehren. Und danach haben wir zusammen zwei Wochen gemeinsam Urlaub. Jaha, Urlaub, das ist diese „frei haben“, von dem derzeit alle in Verbindung mit „Sommer“ sprechen. Zwei Wochen für uns. Das wird großartig.

Naja, und anschließend werde ich dann sechs Wochen lang arbeiten. Ja, man glaubt es kaum, aber das kann ein Student wie ich auch! Bei einem wichtigen Düsseldorfer Lokalsender werde ich mich als Praktikant austoben dürfen und ein kleines bisschen die Welt verbessern dürfe (zumindest den Düsseldorfer Teil des Universums). Das wird wohl ebenfalls eine sehr tolle Zeit – auch, weil ich dabei wiederum mit meinem Schatz zusammen sein werde und bei ihm wohne.

Ach ja, noch etwas: Geht wer von euch auf den Würzburger CSD? Wir sind nämlich da! Also, einfach melden, zum Beispiel via Twitter (@sanpietro)! Wir freuen uns!

Auf bald, ihr Lieben!

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Lass die Liebe regieren!

Gestern war der Mann, den ich liebe, bei Bochum Total, einem Open-Air-Festival in der Bochumer Innenstadt. Dort durfte er sich Madsen anhören, und war irgendwie nicht so wirklich begeistert.

Da fiel mir nun ein, dass ich vor einigen Wochen einmal ein sehr tolles Lied von Madsen gehört hatte: „Lass die Liebe regieren“!

Dieses Lied finde ich einfach wunderschön, so mainstreamig und simpel es vielleicht auch klingt. Aber es hat Herz, einen unglaublichen tollen Text und eine beinahe hymnenhafte Melodie.

Auf die Liebe,
und auf bald!

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Ein fröhlich-elchiger Samstagsausflug

Seltsame Gartenzwerge
Seltsame Gartenzwerge auf dem Adalbero-Flohmarkt. Weitere Bilder: 1 | 2 | 3

Was ihr da oben seht, wird bald der total heiße Scheiß in jedem bieder-deutschen Vorgarten sein – ganz sicher! Entdeckt habe ich diese unglaublich kitschigen Glitzer-Glänz-Gartenzwerge auf dem Flohmarkt der Pfarrei St. Adalbero zu Würzburg, der heute rund um die Adalbero-Kirche stattfand. Zusammen mit meiner Mitbewohnerin und einer Freundin von ihr bin ich dort heute umhergestreift und tolle bzw. auch teilweise weniger tolle Dinge entdeckt. Seitdem ich dort aber so richtig schöne alte „Rundfunkempfangsgeräte“ (sprich: Radios) gesehen habe – also diese großen fetten! – keimt in mir mehr und mehr der Wunsch auf, mir auch so ein Gerät ins Zimmer zu stellen, um dann ganz klassisch über UKW Radio zu hören. Hach, was fühle ich mich konservativ!

Grundsätzlich ist der Adalbero-Flohmarkt aber wirklich eine tolle Sache. Kinder können dort, ohne Standgebühren zahlen zu müssen, ebenfalls ihre alten Spielsachen anbieten, und eigentlich ist für jeden irgendetwas dabei – wie das auf einem guten Flohmarkt so sein sollte! Zusätzlich ist die Atmosphäre auch noch sehr familiär, was wohl daran liegt, dass der Flohmarkt von der Pfarrgemeinde St. Adalbero veranstaltet wird (es gab Waffeln, und Würschtel, und eine Nudelpfanne, und überhaupt!).

Danach machten wir uns noch auf zu IKEA, wo ich – nach dem obligatorischen Verzehr einer Portion der göttlichen Köttbullar – natürlich nicht wieder rauskam, ohne irgendetwas zu kaufen. Diesmal hat es mir eine Tasse angetan, und der kleine Plüsch-Elch war einfach zu süß!

Ein Elch in der Tasse

Hachja, ein schöner Samstag Vormittag & Nachmittag war’s. Auf bald, ihr Lieben!

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Radio damals & Radio heute

Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur sind zwei sehr sehr tolle Radiosender, die ich auf keinen Fall missen möchte. Seit Anfang des Jahres haben die beiden altehrwürdigen Damen aber auch ein junges, digitales Schwesterprogramm: DRadio Wissen! Und dort höre ich in den letzten Wochen immer häufiger rein, zwar nicht über den Livestream oder Satellit, aber per Podcast.

Eine der sehr schönen, ungezwungenen Sendungen ist die Redaktionskonferenz. Die geht jeweils werktags um 18.30 Uhr über den digitalen Äther und dauert dann 90 Minuten, in denen meist zwei Moderator_innen, gemeinsam z. B. mit einer/einem der Nachrichtenredakteur_innen und noch einigen Gästen, ein großes Thema besprechen – aufgefrischt durch ein Rätsel zum Hören, (hin und wieder) guter Musik und sehr kurzweiligen Mini-Themen. Das ganze geschieht aber eben nicht in der vermeintlich so staubtrockenen Art und Weise, wie sie den beiden großen anderen öffentlich-rechtlichen Programmen gelegentlich zugeschrieben wird, sondern sehr jung und dynamisch, mit viel Humor und Situationskomik.

In der Sendung vom Dienstag waren zwei der Macher vom Campusradio Kiel zugeschaltet. Neben dem Thema Campusradio ging es auch um die Kieler Woche, die ja noch bis Sonntag in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt stattfindet. Die zwei netten Menschen aus Kiel durften zudem von ihrem neuen Projekt „Spin-Off“ berichten – eine neue Sendung des Campusradios, die abends zwischen 8 und 10 gesendet wird und sich mit der Kieler Musik- und Kulturszene beschäftigt.

Als kleines Hörbeispiel wurde der Beginn der ersten Sendung vorgespielt. Darin tauchte, neben einem kleinen Ausschnitt aus Brechts Radiotheorie, auch ein Schlager der 30er-Jahre auf.

„Ich sitz’ den ganzen Tag an meinem Radio“ wurde im Jahr 1931 von Willy Rosen (eigentlich: Willy Rosenbaum) gesungen, begleitet wurde er vom Tanzorchester Paul Godwin. Wie man am bürgerlichen Namen erkennen kann, gehörte Willy Rosenbaum zur jüdischen Bevölkerung. Infolgedessen wurde er von den Nationalsozialisten in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert, wo er 1944 ermordet wurde.

Gerade vor diesem Hintergrund bekommt dieses fröhliche und beschwingte Lied, das so viel Lebensfreude verbreitet, einen ganz neuen Ausdruck (man beachte, wie die Nazis das damals neue Medium Radio über den „Volksempfänger“ für ihre Zwecke instrumentalisierten), und ich höre es mit viel mehr Andacht. Den Liedtext könnt ihr übrigens tijdreis-berlijn.info nachlesen.

Soweit dieser kleine Ausflug in die aktuelle Radiolandschaft und die Anfangszeit des Massenmediums Radio. War mir einfach wichtig gerade. Auf bald!

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Präfigierungen und anderes Dings.

Nun will ich also mal wieder bloggen. Dachte ich mir so, nachdem ich gestern mein Design mal wieder ein bisschen verändert habe. Na denn los!

Der letzte Beitrag hier stammt vom Februar. Traurig irgendwie, aber naja, so isses halt. Es gab irgendwie in letzter Zeit wichtigere Dinge für mich, als zu bloggen. Ich bin mehr und mehr zum Konsumenten geworden, und bin derzeit nicht mehr so stark der Produzent. Wobei das auch nicht ganz stimmt. Ich glaube einfach, dass sich meine Anstrengungen, etwas in die Welt hinauszutragen, verschoben haben, weg vom Bloggen.

Ich sitze hier auf meinem Bett im schönen Würzburg, an einem sonnigen Donnerstag Vormittag, und müsste eigentlich an meiner Seminararbeit schreiben. Die Präfigierung in der Englischen Sprache ist das Thema, für alle, die’s interessiert. Sprich: Es geht um Präfixe, also Vorsilben, die Dinger, die man an den Anfang eines Wortes hängt, um seine Bedeutung zu ändern. Mehr gibt es dazu an dieser Stelle eigentlich thematisch auch gar nicht zu sagen. Jedenfalls hänge ich an dieser Seminararbeit an ein paar Tagen, komme auch vorwärts, aber es ist eben, nun ja, ein Reifungsprozess, wenn man das so ausdrücken kann.

Auf das kommende Wochenende (3./4. Juli) freue ich mich schon gar sehr, denn dann fahre ich zu meinem Schatz und gemeinsam fahren wir dann auf den CSD Köln. Das wird sehr sehr großartig. Zudem habe ich am darauf folgenden Montag ein Vorstellungsgespräch für einen sehr genialen Praktikumsplatz, worauf ich mich ebenfalls schon sehr freue.

Der Juli wird hoffentlich ein guter Monat, bisher deutet zumindest vieles darauf hin. Und der August dann hoffentlich noch viel toller. Na mal schauen.

Zum Schluss ein sehr schönes Lied (von dem ich übrigens gerade gar nicht weiß, wie häufig es im Radio gespielt wird, weil ich ja für gewöhnlich keine Pop-Wellen höre, nur gelegentlich eigentlich) vom neuen Gorillaz-Album: „On Melancholy Hill“! #Hachzn <3

Also, hoffentlich melde ich mich bald mal wieder, dann vielleicht auch etwas gesellschaftskritischer und überhaupt, schließlich soll „man“ ja merken, dass ich studiere. Ähem.

Auf bald!

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