Jauchzet, frohlocket!
12. Dezember 2009
Ich komme gerade wieder, aus der laukalten Würzburger Augustinerkirche, und bin sehr beschwingt. Wie jedes Jahr im Advent bin ich auch diesmal wieder in die Kirche gegangen, habe zwei Stunden lang ein kleines bisschen gefroren, meine kalten Füße gepflegt, und aber eben auch einem der tollsten Oratorien überhaupt gelauscht: dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, BWV 248.
Viel mehr, als dass es unglaublich toll war, kann ich gerade auch gar nicht schreiben. Aber ich weiß noch ganz genau, dass ich den ersten Chor-Teil lang, nämlich das allseits bekannte „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage“, lächelnd und mit geschlossenen Augen in der Kirche saß. Meine Glieder wurden von den Trompetenstößen und Trommelwirbeln erschüttert, und ich war irgendwo ganz weit weg, gefangen von der Musik.
Schaut einfach mal bei euch in der Gegend, ob es da dieser Tage eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums gibt. Wichtig dabei: es sollten die Kantaten I-III sein, nicht IV-VI, denn nur dann ist das „Jauchzet, frohlocket“ dabei.
Also, auf ins Internet, und Karten bestellen!
„Inas Nacht“ – so toll!!!
12. Dezember 2009
So, hier gab’s mal lang wieder nix, aber so ist das nun einmal manchmal. Dafür hätte ich ganz viel tolles zu berichten, was ich aber nicht tun werde, denn mir liegt etwas anderes gerade viel mehr am Herzen. Und zwar die großartige Sendung „Inas Nacht“ vom NDR, die in der absoluten Nicht-Primetime um 0.00 Uhr im Ersten läuft.
Die tolle Ina Müller lädt sich wirklich alles in den „Schellfischposten“ in Hamburg ein, was so da so kreucht und fleucht an Prominenz. Gerade in den letzten Sendungen waren das zum Beispiel Frank Schätzing, Peter Maffay, Sterne-Koch Christian Rach oder aber eben auch Jan Josef Liefers. Mit ihm sang sie dann sein Lied „Wo bist du?“ im Duett. Gänsehaut…
Doch nicht nur mit ihren Gäst_innen musiziert Ina, die Sendung ist allgemein sehr musikalisch. So trällert der 20 Mann starke Wilhemsburger Shantychor „Tampentrekker“ vor dem Fenster der kleinen Fischerkneipe Sauflieder daher, und drinnen im Warmen wird Inas Gesang nicht nur von ihrer eigenen kleinen Band unterstützt, sondern sie holt sich auch andere große Musiker_innen ins Boot, so zum Beispiel Clueso oder erst kürzlich die Sportfreunde Stiller und Jochen Distelmeyer…
Ich könnte hier noch ewig weiter Videos posten und von Ina Müller und „Inas Nacht” schwärmen, aber das bringt ja auch nichts. Daher: Schaut es euch doch einfach einmal selber an, alle Sendetermine gibt’s direkt bei Ina auf der Website!
Servus!
4. Oktober 2009

Tada! Nun ist es geschehen – ich bin umgezogen! Und nun wohne ich in einem kleinen aber feinen WG-Zimmer im Würzburger Frauenland und genieße meine ersten Tage in der neuen Wahlheimat. Würzburg ist einfach eine tolle Stadt, das kann ich schon jetzt sagen. Ich fühle mich absolut wohl hier und freue mich sehr auf die kommende Zeit hier.
Oben sieht man mich beispielsweise im “Café am Dom” sitzen. Dort habe ich ein wenig für someabout.net recherchiert und gebloggt. Denn mit meinem neuen MacBook Pro kann ich so etwas jetzt endlich auch mobil machen. Hach großartig.
Tja, soweit die ganz kurze Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen in meinem Leben. Wenn’s jemanden interessiert. Höhö. Und wenn eine_r von euch, meine lieben Leser_innen, auch mal in WÜ weilt, dann kann sie/er ja gerne mal Bescheid sagen!
Also, bis bald! Servus!
Familiensonntag
7. September 2009

Foto: Flickr.com-User ucumari
Dieser Sonntag war der Familie gewidmet. Morgens um 9 Frühstück mit den Eltern, dann ein wenig am Computer helfen, mittags dann zusammen mit den Großeltern lecker speisen, am Nachmittag nach ein wenig Pflaumenkuchen von Muttern noch vor dem Abendessen einen Spaziergang wieder mit meinen Eltern, und dann als krönender Abschluss ein stundenlanges Dîner bestehend aus Stulle mit Brot, bei dem wir in Erinnerungen an vergangene Fahrradtouren schwelgten.
Ich kann euch nur sagen, Leute: Macht mehr mit eurer Familie! Es lohnt sich so dermaßen.
In diesem Sinne: eine gute neue Woche!
Zwischenbericht
6. September 2009

Foto: flickr.com-User saltnvin
“Die Anti-Atom-Bewegung demonstriert neue Stärke. Mehr als 50.000 Atomkraftgegner aus dem gesamten Bundesgebiet haben am Samstag die Berliner Innenstadt bevölkert – und damit deutlich mehr als zuvor erwartet. Begleitet wurde der Demonstrationszug von 50 Traktoren aus dem niedersächsischen Wendland. „Statt der Renaissance der Atomkraft erleben wir die Renaissance der Anti-Atom-Bewegung”, rief der langjährige Anti-Atom-Aktivist Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Umwelt Lüchow-Dannenberg auf der Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor den Demonstranten entgegen.”
Quelle: taz.de
So berichtete taz.de am gestrigen Abend. Wie ihr euch sicher denken könnt, war ich dabei. Live und in Farbe. Und zwar mit der Grünen Jugend Leipzig und dem GRÜNE KV Leipzig. Großartig war es. Ich meine, mit vielen Menschen für eine Sache, die einem am Herzen liegt, auf die Straße zu gehen, macht immer Spaß. Aber gerade, weil ich mit Leuten unterwegs war, die ich durch meine Bemühungen bei den GRÜNEN erst kürzlich neu kennen gelernt habe, war das etwas ganz besonderes.
Des weiteren habe ich ganz spontan eine Buchempfehlung für euch. Hartwig Schröders “Mein Prinz, der Callboy” ist ein unglaublich lesenwertes Buch über das Leben zweier junger Männer in einer Welt zwischen Liebe und Zweisamkeit und dem gemeinsamen Anschaffen gehen im Hamburg der 80er Jahre. Ich hatte das große Glück, mit Hartwig nach einer Lesung in Leipzig lange im Café Apart zu erzählen, und ihn noch persönlicher kennen zu lernen. Noch persönlicher deshalb, weil das Buch nach seiner eigenen Aussage zu 95 Prozent der Realität entspricht. Es ist seine Geschichte.
Vielen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an Hartwig, es war ein wunderbarer Abend!
Für someabout.net werde ich das Buch noch in einer “echten” Rezension vorstellen. Doch diese Leseempfehlung wollte ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten.
Das Buch “Mein Prinz, der Callboy” von Hartwig Schröder ist 256 Seiten stark und im Juli 2009 im Eichborn Verlag, Frankfurt (Main), erschienen. Und wenn ihr meine Amazon Partner-Links in diesem Beitrag verwendet, erhalte ich sogar einen kleinen Anteil des Erlöses.
In diesem Sinne, ich melde mich bald mit noch mehr Neuem. Ach, eins noch: Merkt euch den 27. September vor. Denn dann ist Bundestagswahl!


