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Tooltipp: Pocket

Heute Abend, kurz vor der neuen Woche, die sicherlich wieder viele spannende Artikel, Videos und Texte bringen wird, möchte ich euch einmal eines meiner Werkzeuge vorstellen, das mir hilft, bei allem, was auf Twitter, Facebook & Co. passiert, noch die Übersicht zu behalten: Pocket, vorher bekannt unter dem Namen ReadItLater.

Mit einer eigenen App für den Mac bietet Pocket ein tolles Leseerlebnis.

Mit einer eigenen App für den Mac bietet Pocket ein tolles Leseerlebnis.

Pocket ist ein Service, der euch dabei hilft, lesenswerte Dinge an einem zentralen Ort zu speichern. Dort abgespeichert könnt ihr die gesammelten Artikel später in einem Rutsch lesen, weiterverbreiten oder archivieren. Ich persönlich mache das sehr gerne über die Pocket-App für den Mac, das Lesen funktioniert aber auch prima über den Browser in der ziemlich schicken Pocket-Webapp.

Aber wie kommen die Artikel dorthin? Bleiben wir dafür zunächst einmal beim Desktop. Ich nutze als Browser auf meinem Mac Google Chrome. Hierfür bietet Pocket eine eigene Erweiterung an – jedoch nicht nur für Chrome sondern auch für Firefox, Safari oder Opera. Einmal installiert sitzt die Erweiterung rechts neben der Adressleiste.

Mit der entsprechenden Erweiterung ist das Speichern von Artikel aus Chrome ein Kinderspiel.

Mit der entsprechenden Erweiterung ist das Speichern von Artikel aus Chrome ein Kinderspiel.

Bin ich nun auf einer Seite mit einem spannenden Artikel, klicke ich einfach auf das Pocket-Icon und schon ist der Artikel für das spätere Lesen gespeichert. Bei Bedarf kann ich außerdem noch Schlagwörter hinzufügen, zum Beispiel „ces13“ für Artikel, die die Consumer Electronics Show 2013 betreffen. So kann ich die Artikel später leichter sortieren und wiederfinden.

Das Ökosystem Pocket

Was mich aber an Pocket immer wieder ganz besonders begeistert, ist die Tatsache, dass ich quasi von überall aus Artikel speichern kann. So kann ich mit der installierten Chrome-App direkt aus Google Reader Artikel in meine Pocket-Liste schieben, aber auch der großartige Mac-RSS-Reader Reeder hat die Option zum Speichern von Artikeln in Pocket.

Besonders wichtig ist mir aber natürlich auch die Anbindung an mein Smartphone, die ebenso einfach wie funktional ist. In meinem Fall nutze ich die hauseigene App für Android, Pocket bietet aber auch Apps für iPhone, iPad oder Windows Phone an.

Pocket hat auch eine tolle Android-App. Der linke Screenshot zeigt den Kurzbefehl, Artikel über das systemübergreifende Menü „Share“ in Pocket zu speichern. Rechts ist die Artikelübersicht zu sehen.

Pocket hat auch eine tolle Android-App. Der linke Screenshot zeigt den Kurzbefehl, Artikel über das systemübergreifende Menü „Share“ in Pocket zu speichern. Rechts ist die Artikelübersicht zu sehen.

Das besondere an der App, zumindest unter Android: Ich kann mit ihr nicht nur Artikel einfach und schön aufbereitet lesen, sondern Pocket ist nach der Installation auch im systemübergreifenden „Share“-Menü von Android zu finden. Das bedeutet, dass ich fast überall, wo mir Android die Möglichkeit gibt, einen Inhalt zu teilen, auch Pocket auftaucht. So kann ich von überall aus spannende Links speichern (Ausnahme: Facebook).

Das funktioniert sogar in Twitter für Android: Öffne ich hier einen Tweet, der einen Link enthält, kann ich auf „Share“ tippen und den Tweet in Pocket speichern. Die App ist hier aber so schlau, nicht den Link zum Tweet auf Twitter.com, sondern direkt den verlinkten Artikel zu speichern.

Mein Tipp: Ausprobieren!

Diese Feinheiten sind es, die für mich Pocket zu einem absoluten Killer-Service machen. Klar, es gibt Alternativen wie zum Beispiel Instapaper oder Diigo, beide bieten mir aber letztlich nicht den Komfort und die tiefe Integration wie Pocket.

In diesem Sinne: Probiert’s einfach mal aus! Vielleicht wird sich so auch für euch die Flut an Links über den Tag hinweg in eine schicke kleine Leseliste verwandeln.

Welche Tools nutzt ihr, um die Übersicht zu behalten?

Path: Privates sicher mit Freunden teilen?


Grafik: Path

In den letzten Tagen gab es viel Rummel um Path, eine App für iPhone und Android, die es eigentlich schon länger gibt, aber jetzt mit Path 2.0 quasi noch einmal neu gestartet ist, mit komplett neuem Design, und so weiter.

Dabei ist die Idee hinter Path, also „Pfad“ im Deutschen, das eigene Leben mit anderen zu teilen: Wo bin ich gerade mit wem? Welche Musik höre ich? Und dazu können natürlich Bilder und andere Statusnachrichten geteilt werden. Das klingt zwar alles erstmal sehr nach Facebook, es gibt aber doch deutliche Unterschiede. Zum Beispiel ist Path „private by default“ – ich habe also die volle Kontrolle darüber, mit wem ich meine „moments“, also Momente, wie es in Path heißt, teile. Die Entwickler wollen, dass ich zwar viel von meinem Leben teile – aber eben nur mit den Menschen, die mir wirklich wichtig sind, also beste Freunde und Familienmitglieder.

Ein weiterer Gegensatz zu Facebook oder auch Google+: Zu Path gibt es (wahrscheinlich noch) keine Desktop- oder Browser-Variante. Es läuft also alles in der Smartphone-App (für Android & iPhone erhältlich) ab. Dadurch wird auch klarer, was Path genau sein soll.

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Android lernt das flincen!

Eines der für mich momentan vielversprechendsten deutschen Startups ist das Ludwigshafener Unternehmen flinc. flinc bietet die Möglichkeit, Mitfahrgelegenheiten über festgelegte Minutenpreise und mobile Apps auf eine flexiblere und transparentere Weise zu organisieren. Gestern nun ist nach der Web-App, der iPhone-App und der Integration in die iPhone-App der Navigationssoftware Navigon die Android-App für flinc erschienen.

Noch ist die App zwar im Beta-Stadium, also in der Testphase, jedoch kann sie sich jetzt schon wirklich sehen lassen.

In einem kurzen Test funktionierte sowohl das Aufrufen meines Profils, das Anlegen einer neuen Fahrt und das Verwalten von Fahrervorschlägen problemlos, Abstürze habe ich bisher nicht erlebt.

Kurz zur Funktionsweise von flinc: Grundsätzlich ist das System ähnlich gelöst wie etwa beim Konkurrenten mitfahrgelegenheit.de, in einigem unterscheidet sich flinc jedoch auch. So macht die Plattform Fahrervorschläge für Mitfahrten, dazu werden alle Telefonnummern verifiziert, um mehr Sicherheit und Vertrauen zu schaffen – und das kostenlos im Gegensatz zu kostenpflichtigen Premiummodellen bei der Konkurrenz.

Wie genau flinc im Detail funktioniert, habe ich übrigens schon am 9. August in der Rubrik „In 80 Sekunden durchs WWW“ – die Internetseite der Woche auf Antenne Düsseldorf – erzählt:

Noch habe ich selbst zwar keine Mitfahrt über flinc gemacht, das lag jedoch bisher nur daran, dass ich zu einer genauen Uhrzeit fahren wollte, und da gab es einfach noch nicht genügend Fahrten. Ich freue mich aber jetzt schon darauf, das erste Mal richtig zu „flincen“.

Und ihr?

Grafiken: flinc AG