Schlagwort: #biertalk

„In Russland wird gar nicht so viel Vodka getrunken, wie man immer denkt“

Wie arbeitet es sich eigentlich als weibliche Korrespondentin im russischen Sankt Petersburg? Wie sehr belastet die Ukraine-Krise auch im ganz persönlichen Rahmen die Arbeit und das Leben dort? Und welche starken Frauengeschichten soll das Crowdfunding-Projekt Deine Korrespondentin in Zukunft liefern?

In der 37. Ausgabe des Biertalk habe ich zusammen mit Fabienne Kinzelmann und Mark Heywinkel dazu die freie Journalistin Pauline Tillmann befragt. Einen besseren Mittwochabend hätte ich mir in dieser Woche ehrlich gesagt nicht vorstellen können.

Und ich bemerke immer wieder: Der persönliche Einblick in andere Länder und Kulturen ist unglaublich spannend. Ich sollte definitiv noch mehr reisen.

#newsneu im #biertalk

Um voll, um fünf vor, oder meinetwegen auch um sieben vor, macht es bei fast jedem Radiosender Gong, Wusch, Bumm oder Täteräää. Jeder Zuhörer weiß: Achtung, jetzt kommen die Nachrichten, jetzt werde ich informiert! Oder aber auch: Achtung, jetzt kurz weghören, denn jetzt wird’s langweilig!

Wie klingen also die besseren Radionachrichten, die nicht nerven oder langweilen, sondern informieren und den Hörer mitnehmen? Darüber haben in Magdeburg private und öffentlich-rechtliche Radiomacher diskutiert, bei der Zukunftswerkstatt Radionachrichten. Das Ganze war aber nicht nur abstrakt, sondern auch durchaus praktisch, wie diese Workshop-Ergebnisse zeigen: drei Nachrichtenshows „mal anders“.

Mit dabei war Bastian Kruse von DASDING. Ihn habe ich deshalb in den #biertalk eingeladen, genauso wie einen zweiten jungen Radiomacher: Jim-Bob Nickschas von der BLR.

Eine knappe Stunde haben also drei Radionerds über das Radio diskutiert – aber ich habe trotzdem viel mitgenommen. Die größte Erkenntnis für mich ist wohl:

Natürlich könnte ein Programmchef – am besten von den Privaten – jetzt die große Reform ankündigen und regelmäßige Magazinsendungen statt eines klassischen Newsblocks einführen. Doch das kostet Geld, und dafür fehlt die Motivation. Wahrscheinlicher ist dagegen, dass wir Macher im Alltag das Format immer weiter ausreizen, neue Darstellungsformen ausprobieren, und uns vor allem immer wieder fragen: Wie kann ich eine Nachricht meinem Hörer nahe bringen?

Vielen Dank an dieser Stelle an Bastian und Jim-Bob fürs Mitmachen, außerdem an alle Zuschauer und für die rege Beteiligung über Twitter. Feststellung: #newsneu sind schon längst da – aber auch noch lange nicht ausdiskutiert!