Schlagwort: Zukunft

Die digitale Zukunft des Radios


Das Küchenradio unserer WG

Ich liebe Radio. Dieses Medium ist so unglaublich vielfältig, und bietet so viele Möglichkeiten – seine Zukunft als Medium und Format an sich ist glaube ich gesichert, und daran zweifelt auch niemand. Die steigenden Hörer_innenzahlen sprechen für sich.

Trotzdem wandelt schon seit Jahren ein großes Thema durch die Radiolanschaft, und dabei geht es weniger um das Programm und die Inhalte, als eher um die Technik, Stichwort Digitalradio bzw. DAB+. Doch da geht es nicht wirklich voran. Warum ist das so? Der Versuch einer Erklärung und Analyse.

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Netzrückblick • 22.02.2011

An dieser Stelle, in der Rubrik „Netzrückblick“, stelle ich in mehr oder minder regelmäßigen Abständen meine Links der letzten Tage vor – also die Artikel, die ich ganz persönlich spannend und lesenswert fand. Vielleicht ist für Euch, liebe Leser_innen, ja auch etwas dabei.

Und ja, ich weiß, dass es heute ziemlich viele Links sind. Aber was kann ich für das tolle Internet?

„Wir können machen, was wir wollen“ (Mediatopia; via Hendryk Schäfer)
„Mit dem Blog “Mein Quartier” ist das Hamburger Abendblatt in den hyperlokalen Journalismus eingestiegen. Journalistikstudentin Caro Ritgen hat Mediatopia erzählt, wie ihr Job als Stadtteilreporterin aussieht.“ Sehr spannendes Interview über ein ziemlich innovatives Projekt. Lokaljournalismus der Zukunft, und so.

„5 Thesen zur Zukunft des Fernsehens (G! – gutjahr’s blog; via CARTA)
Richard Gutjahr wurde einmal als der Prototyp einer neuen Generation von Journalisten beschrieben. Das halte ich für übertrieben, und auch für zu platt. Trotzdem hat er sich einige sehr schlaue Gedanken zur Zukunft des Fernsehens und eigentlich allgemein aller Medien gemacht.

„Ich gestehe“ (SPRENGSATZ; via Hendryk Schäfer)
Michael Spreng hat bei seiner Latein-Abiturprüfung betrogen. Jetzt ist er bereit, sein Reifezeugnis wieder abzugeben …

„Amazon launches Prime instant videos, unlimited streaming for Prime subscribers“ (Engadget)
Bezahlende „Prime“-Kunden von „Amazon“ können in den USA ab sofort Filme ganz legal und kostenlos auf ihrem Computer streamen. Zudem können Filme auch – wie bisher – für drei Tage geliehen oder ganz gekauft werden. Der neue Service ähnelt damit nicht nur „iTunes“ (wo auch deutsche Kunden Filme leihen können) sondern vor allem auch dem nur in den USA verfügbaren Dienst „Netflix“. So, und wann kommt das nun nach Deutschland?

„Volker Pispers: Bis neulich 2010“ (Nerdcore)
Auch wenn ich ihm nicht in allen Punkten zustimme: 45 Minuten, in denen ich viel und herzlich gelacht habe.

Planetarium Bochum – „Wir holen Ihnen die Sterne vom Himmel“ (Der Teilzeitblogger)
Ich war lange nicht mehr im Planetarium, und dieser Text hat mich ermuntert, doch mal wieder eine solche Vorstellung zu besuchen.

„The World Is Obsessed With Facebook“ (Spreeblick)
Sehr nette Infografik-Animation mit toller Musik und vielen spannenden Zahlen rund um Facebook. Henning Bulka likes this.

„Colour Web Clock“ (Spreeblick)
Diese Uhr im Browser verdeutlicht sehr schön die Funktionsweise des hexadezimalen Farbensystems.

Qualithemes.com (via Daniel Fiene/@fiene)
WordPress ist das Content Management System (CMS) meiner Wahl, und zwar für so ziemlich jeden Typ – weil man beinahe alles daraus machen kann! Diese tolle Website, Qualithemes.com, sammelt hochqualitative WordPress-Layouts (das ist der Anspruch), und dabei sind sogar über 50 kostenlose Themes. Ihr bloggt selbst? Unbedingt anschauen, eine tolle Fundgrube!

Die meisten dieser Links entdecke ich übrigens über Google Reader beim Durchforsten meiner RSS-Abonnements. Alles, was ich darüber weiterempfehle, findet ihr auf meinem Google-Reader-Profil.

Netzrückblick • 21.02.2011

An dieser Stelle, in der Rubrik „Netzrückblick“, stelle ich in mehr oder minder regelmäßigen Abständen meine Links der letzten Tage vor – also die Artikel, die ich ganz persönlich spannend und lesenswert fand. Vielleicht ist für Euch, liebe Leser_innen, ja auch etwas dabei.

„Wer wohnt schon in Düsseldorf?“ (Coffee And TV)
Nach dem großartigen OSLOG von Lukas Heinser und Stefan Niggemeier im letzten Jahr, in dem sie – sogar vom „medium magazin“ preisprämiert – über den Eurovision Song Contest in der norwegischen Hauptstadt berichteten, wollen die beiden das Format in diesem Jahr mit dem DUSLOG fortsetzen. Ich freue mich sehr drauf, muss aber zur Verteidigung meiner Kolleg_innen bei Antenne anmerken: Viele tolle Menschen wohnen in Düsseldorf!

„Warum lesen junge Menschen noch Lokalzeitung? Ein Experiment!“ (Was mit Medien)
Die Cross-Posting-„Maschinerie“ läuft an: Auch Daniel Fiene und Herr Pähler von „Was mit Medien“ nehmen sich nun des WAZ-Experiments meines Herrn Freund an. Yeah!

„Traumstart ins Wahljahr …“ (Klaus Stuttmann Karikaturen)
Mein Lieblings-Karikaturist kommentiert das Ergebnis der CDU in der Hamburger Bürgerschaftswahl.

„Totgesagte…: DAB+ startet am 1. August 2011“ (DWDL.de)
Man hätte es nicht mehr für möglich gehalten, dass doch noch eine Einigung zustande kommt, beinahe wie bei den Hartz-IV-Diskussionen – nur, dass beim Thema Digitalradio die Debatten hier schon viiiel länger andauern. Nun steht es aber wohl fest: Das digitale Radio als Pendant zum schon vielen Bürger_innen bekannten DVB-T im Fernsehen geht im Sommer 2011 an den Start – unter anderem mit „90elf“ und natürlich den drei Programmen des „Deutschlandradios“.

Die meisten dieser Links entdecke ich übrigens über Google Reader beim Durchforsten meiner RSS-Abonnements. Alles, was ich darüber weiterempfehle, findet ihr auf meinem Google-Reader-Profil.

Starthilfe für den „Universalcode“

Seit September letzten Jahres schwirrt eine Idee durchs Netz, angestoßen vom Journalisten Christian Jakubetz: Es soll ein Buch geschrieben werden, genauer gesagt ein Ausbildungsbuch, und zwar für junge Journalisten und die, die welche werden wollen. Im Gegensatz zu den bisherigen Standardwerken soll es darin vor allem um die Herausforderungen für den Journalismus im digitalen Zeitalter gehen.

Das klingt spannend? Dachten sich viele andere auch (unter anderem auch Daniel Fiene und Herr Pähler von „Was mit Medien“), und so wuchs das Projekt und mittlerweile gibt es eine lange Autorenliste, und viele Unterthemen die im Buch besprochen werden sollen.

Direkt als es möglich war, bestellte ich auch ein Exemplar vor, denn eine weitere Besonderheit am „Universalcode“ (wie das Buch im Arbeitstitel heißt) ist die unkonventionelle Weise der Veröffentlichung. Anstatt das Buch bei einem normalen Verlag herauszubringen, haben sich die Autor_innen um Christian Jakubetz für die Firma „Euryclia“ entschieden.

Die Besonderheit: Das Buch wird erst ab einer bestimmten Menge an Vorbestellungen (in diesem Fall 1.000 Stück) realisiert, damit für alle Seiten Planungsssicherheit herrscht. Doch so groß das Interesse am „Universalcode“ auch ist – noch sind die 1.000 Vorbestellungen nicht erreicht.

Und hier kommt Ihr ins Spiel.

Wenn Ihr euch gerade denkt „Mensch, das ist spannend, ich will dieses Buch lesen!“, dann bitte ich Euch, den Machern zu helfen, und ein Exemplar vorzubestellen, zum Beispiel über das nebenstehende Widget, in dem Ihr Euch auch schon ein paar Entwurfsseiten und Leseproben anschauen könnt.

Bitte helft mit, dass dieses Projekt umgesetzt wird. Die Welt braucht ein gutes, zukunftsorientiertes Ausbildungsbuch für Journalisten!