Kettcar: Schrilles, buntes Hamburg.


Hamburg, St. Pauli. Foto: Amanda Vincent-Rous

Zugegeben: Ich bin kein wirklicher Kenner der Musik von Kettcar. Das Lied, das mir von der Hamburger Band wohl noch am ehesten im Kopf ist – dafür aber dann auch so richtig – ist Deiche, mittlerweile auch schon wieder fast sieben Jahre alt. Hämmerndes Schlagzeug, dröhnende Gitarren, und dazu dieser Text:

Deiche brechen richtig
oder eben nicht.

Nach dem dazugehörigen Album „Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen“ kam zwar drei Jahre später noch „Sylt“ heraus – davon habe ich persönlich aber irgendwie wenig mitbekommen. Ich weiß, shame on me.

Nun bin ich heute Abend aber wieder aufmerksam geworden auf Kettcar, durch dieses Video zum zweiten Vorabsong ihres neuen Albums:

Diesmal hat mich vor allem der eigenwillige Mix aus Bildern, Musik und Text gefangen genommen, der zwar zunächst augenscheinlich nicht passen mag – aber am letztlich eben doch „einfach nur“ das Gefühl von Hamburg abbildet, das ich immer wieder als ein tiefes Fernweh spüre, wenn ich an den Norden Deutschlands denke, der ja doch auch irgendwie ein Teil Heimat von mir ist.

Es muss immer alles komplett verwertet werden
wenn es komplett verwertet werden kann.

Ich bin also sehr gespannt auf Zwischen Den Runden [Amazon-Partnerlink], welches am 10. Februar erscheint.

Und nach Hamburg fahren muss ich dieses Jahr auch mal wieder. Das steht fest.

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